Protokoll der Redaktionskonferenz vom 13.9.2012

Oktober 5th, 2012 | by Mark |

Sendevorstellungen:

  • Micha (ehem.Sendetechnik) möchte einen sehr subjektiven Blick Seltsamkeiten des Alltags und Medienalltags anbieten (ca. 30 min bis 1 h)- Beispielhafter Inhalt war die (Un-)Sitte, auf Musik zu sprechen bei vielen Radios und er stellt eben diese Songs vor, indem nur die Abspänne der Songs eine Rolle spielen. Läuft als Probesendung am 11.Oktober 15.10 Uhr im Nachmittagsmagazin Ground Zero (Feedback ausdrücklich erwünscht) – abends am selben Tag kann die Sendung diskutiert werden.
  • John möchte elektronische Musik im Sinne einer elektronischen Alltags-Kultur vorstellen, bei der sich Musik mit Stimmungslagen und Aktivitäten verbindet. Stellt eine Probesendung im Rahmen eines Workshops im Oktober her, die dann am 2. November-Donnerstag 15.10 Uhr probeweise läuft und diskutiert werden kann.
  • Toralf und Emil probieren neue Rubriken für das Tagesaktuelle Magazin zu produzieren im Sinne einer Audio-Blog-Logik (Fenster zu bestimmten Seltsamkeiten des Alltags durch eine subjektive und literarische Brille betrachtet)

Zugang und HörerInnen-Beteiligung am Programm:

  • Viel wurde auf mehreren Ebenen über den Abbau von Hemmschwellen diskutiert, die offenbar existieren bei Hörerinnen und Hörern, selbst ins laufende Programm zu intervenieren (Anrufe & Co.), eigene Sende-Inhalte anzubieten und Corax als Podium und Werkzeug für eigene Inhalte begreifen zu können.

Anruf und HörerInnen-Beteiligung in laufenden Programmen:

  • Hier liegen die Probleme wohl eher bei den Sende-MacherInnen (zu wenig transparent die Möglichkeiten anzurufen – mitzureden, zu wenig Attraktivität und Wertschätzung für die Beiträge von außen- viel zu sehr als 1-Kanal-Ausstrahlung in der Praxis, wenig als kommunikative Situation begriffen, zu schnelle Abläufe, kein Platz für AnruferInnen, die etwas Zeit brauchen, sich auf die Situation wirklich einzulassen, oft wird angebotene Thematik im Laufe der Moderation abgewandelt oder fallengelassen zu Gunsten eines „leeren“ Anrufwunsches – Buchfink und Radio Falkenberg zum Beispiel).
  • Es könnten Telefonnummer-Jingles produziert werden (RAlf), es sollten mehrere Kanäle zu Kommunikation angeboten werden; die Möglichkeit sollte transparenter werden (online, Programmheft, Jingles, attraktive Beispiele usw.).

Möglichkeit bekannter machen, einfach Sendungen zu gestalten:

  • Zugangs-Jingles (ähnlich den Vereinsbeitritts-Produktionen) – Promotion dort, wo wir potentielle MacherInnen vermuten (Schule, Vereine, Institute usw.). Strategien entwickeln, um fehlende Inhalte zu kreieren (muttersprachliche Sendungen usw.)
  • Mobile – also öffentliche Radiosituationen herstellen, die ganz selbstverständlich das Mitmischen attraktiv machen (Daniel muss Voraussetzungen schaffen)- auch ohne technische Übertragungs-Schlacht kann so etwas im Sinne einer Aufzeichnung sehr spannend sein. Hier gehören, (wie auch bei Anruf-Wünschen) , durchaus andere Bewerbungen, Teaser, Flyer, Programmzeitung dazu. Erste Tests im Oktober zum Werkleitz-Festival MOVE FORWARD!
  • SendungsmacherInnen können im Rahmen des Corax-Clubs viel leichter als über den Sender Interessierten den jeweiligen subjektiven Zugang zum Corax-Programm erleichtern; auch andere Veranstaltungen können Anlass für solche 1:1-Zugänge bieten.

Kommunikation und Feedback-Strukturen im Verein

  • Viel wurde über die Idee des Corax-Clubs diskutiert. Neben der Örtlichkeit (Gosenschänke ginge, Gasometer-Club wurde von Emil offeriert), wurde vor allem über die Funktion und Realisierung des Clubs gesprochen. Kurzes Resumee meint: niedrige bis keine Zugangsschwellen (Eintritt weitgehend als fragwürdig empfunden, 2-3 € max.), vor allem für die Corax-Sendeleute- Atraktivität des jeweils durch eine kleine Crew geplanten und umgesetzen Abendprogrammes sollte über Musik-Geschmack und Altersgrenzen hinweg eine typische Corax-Atmosphäre erzeugen, bei der eben auch Verschiedenartigkeit, Überraschendes und auch nicht immer ausschließlich Musikalisches dominieren muss. Die Idee, Ideen und Anregungen zu sammeln, die hier für das Programm entstehen, muss weitergedacht werden (Briefkasten, Mail-Kontakt im Anschluss oder und Ethernet). Vor allem aber können so „informelle Gespräche“ auf gleicher Ebene, zur gleichen Zeit und im selben Raum stattfinden.
  • Start Januar 2013, Entscheidung über Inhalte und Form bei der Vollversammlung. Einladung folgt. Mailverteiler muss dringend überprüft werden. Werden wirklich alle SendungsmacherInnen erreicht? Wer ist ggf. besser über klassische Post erreichbar oder gar telefonisch?

Generell muss über Wege nachgedacht werden, mehr Transparenz und Kenntnis zu Entscheidungs- und Handlungsstrukturen herzustellen (Einladung zu Sonderveranstaltung a la: Was eigentlich ist und meint Radio CORAX, Verständnis und Teilnahme usw.

Zur nächsten Red.-Sitzung am 11.Oktober kommt die Einladung etwas aussagekräftiger als bisher und mit ausreichendem Vorlauf (5 Tage).

Ahoi und Grüzi, Ralf (Ergänzungen und Korrekturen von Anwesenden ausdrücklich erwünscht).

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