Mitgliedervollversammlung 10.12.2013

Januar 28th, 2014 | by Helen |

Mitgliedervollversammlung Corax e.V.

Dienstag, 10.12.2013, Protokoll: Christoph Carmesin
[Das Protokoll wurde in einer ausführlicheren Version, als Wortprotokoll, im Ordner MVV bei Corax abgeheftet]

Tagesordnung

0) Begrüßungszeremonie inkl. Wahl Protokollant_in & Moderator_in; Annahme der Tagesordnung
1) Neubesetzung der Projektkoordination
2) Bericht über Jahreshaushalt 2013
3) Bericht über Jahreshaushalt 2014
4) Corax-Club
5) Rechenschaftsbericht des Vorstandes & Entlastung
6) Neuwahl des Vorstandes
7) Sonstiges

Anwesende: zwischen 28 und 32 Stimmberechtigte zu verschiedenen Zeiten, 1 nicht stimmberechtigte Anwesende, siehe auch Anwesenheitsliste; für Fluktuationszeitpunkte vgl. ausführl. Version des Protokolls.

0) Begrüßungszeremonie inkl. Wahl Protokollant_in & Moderator_in; Annahme der Tagesordnung

Roman wird mit 24 Ja-, 0 Nein-Stimmen und 4 Enthaltungen zum Moderator gewählt
Christoph meldet sich freiwillig als Protokollant. Bis auf 1 Stimmenthaltung einstimmig angenommen.

1) Neubesetzung der Projektkoordination

Constanze Kaplick ist neue Projektkoordinatorin, Udo stellt sie vor (ehem. Nahost-Koordinatorin RosaLuxStiftung Berlin, zwei Kinder)

Grund für Neubesetzung: durch unklare Definition der Projektstelle und Überarbeitung des früheren Koordinators Robert Trennung im gegenseitigen Einvernehmen durch Aufhebungsvertrag

Neuausschreibung der Stelle nach sorgfältiger Absprache und Diskussion zwischen Vorstand und Betrieb;

neue Voraussetzungen für Stelle:
– erfahrene Bewerber_in
– Einarbeitungszeit („Zeit lassen“)
– anonymes Bewerbungsverfahren (seit Dezember 2012) Katrin und Marco gebührt Dank für Hauptarbeit dabei

27 Bewerbungen, 5 Bewerbungsgespräche (4 Frauen, 1 Mann), nach Abstimmung Wahl von Constanze durch Bewerbungskommission (2 Leute aus Betrieb, 1 aus Verein, 2 aus Vorstand)

Ralf weist auf Novum der Ausschreibungstechnik hin und positives Feedback darauf

2) Bericht über Jahreshaushalt 2013

Mark stellt voraussichtliche Einnahmen und Ausgaben des Geschäftsjahres bis 31.12. 2013 vor (Tabellen im Anhang)

– Personalausgaben sind durch 3 Monate PK-Ausfall geringer
– Beschäftigungsentgelte durch geringere Beiträge aus Lotto-Toto aber Zuschüsse der MSA 9000 Euro höher
– Geräteausgaben höher durch Neuanschaffungen für Gerätevermietung
– Reisekosten fielen an für Projektwerbung, Radio-Kongress der Freien Radios
– geringere Druckkosten durch Doppelausgaben der Programmzeitung
– Versicherungsbeitrag gesunken
– durch Veranstaltungen Verluste, v.a. Laternenfest, da zu viele Bands, zu wenige Vermietungen, Ausstattungsbedarf
– nicht zuwendungsfähige Ausgaben (NZFA) z.B. durch ausstehende Mitgliedsbeiträge

EINNAHMEN:
eigene:
– weniger Mitgliedsbeiträge durch Zahlungssäumigkeiten einzelner Mitglieder
– Sonstige Einnahmen: Mehreinnahmen durch Vermietungen, Mieten etc.
– Merchandising leichtes Minus wegen Lagerbeständen und Geschenken
– Zuwendung von Saalesparkasse

INSGESAMT DEFIZIT von 17.952,88 Euro – etwas mehr als letztes Jahr. Das Minus ist im Laufe der Jahre gewachsen, da es schwierig ist, „freies Geld“ zu erwirtschaften (Nachfrage Nico). Freie Mittel sind z.B. Mitgliedsbeiträge, Spenden… (Frage Philine)

– Laut Mark besteht keine Gefahr dadurch, Liquidität ist gegeben (Nachfrage Roman), da viele Projekte vorhanden, aber man müsse darüber nachdenken.
– Stadtförderung für nächstes Jahr ist durchaus möglich (Nachfrage Philine), positives Klima.
– Geschäftssitz der Freien Radios seit Oktober in Halle
– Laternenfest 2014: prognostisch Zusammenarbeit mit frz. Kulturattaché, also bessere Kostendeckung erwartet.

3) Bericht über Jahreshaushalt 2014

Plan und Prognose Finanzen 2014:
Mittel der MSA (Prognose): 2% mehr Honorar, bezogen auf Bruttoeinkommen, höhere Ausgaben für Künstlersozialkasse, weniger Mittel für Bürgerarbeitsstellen, da diese auslaufen – insgesamt weitgehend unverändert

Einnahmen: optimistische Prognose für höhere Einnahmen aus Veranstaltungen

Frage: Finanzen aus Projekten einsehbar? Mark: Ja.
Projekte für 2013 werden tabellarisch aufgelistet – höhere Einnahmen als Vorjahr (Tabelle im Anhang)

Frage: wie Haushaltsloch entstanden?
Nico: durch nicht ausgezahlte, zugesagte Gelder der Stadt Minus von 9000 Euro.
Minus stellt derzeit keine Gefahr für Corax dar. Durch EU-Projekte ist der Verein liquide.
Dennoch muss das Ziel sein das Haushaltsloch zu stopfen. Wie? Durch Fördermitgliedschaften im FFK, Spendenakquise etc.
Offene Mitgliedsbeiträge einwerben: ca. 30 – 50 Mitglieder zahlungssäumig
Daniel: Frage Größenordnung Mitgliedsbeiträge?
Philine: 3- bis 4-stellig

Abstimmung über Haushaltsplan: mit 29 Ja-und keinen Nein-Stimmen angenommen bei 4 Enthaltungen

4) Corax-Club

-Stand: den Corax-Club gibt es nicht mehr
– war unattraktiv, schwankende Qualität der Darbietungen. Ralf, Nico, André von „Stresstest“ und Mark überlegten, dass das Projekt bei geringen Ressourcen schwierig zu realisieren sei.
– Idee des „Sub-Club“ war ab Herbst 2013 angedacht.
– Planungen nicht realisiert. Veranstaltungen bis November: plusminus 0, zu wenig Umsatz, aber Deal mit Gose von 600 Euro Einnahmen ohne Saalmiete.
– Im Januar vorerst letzte Veranstaltung. Ab dann viermal übers Jahr verteilt.
– Zu viel Arbeit für Veranstalter, zu wenig Spannung fürs Publikum.

– Organisiert wird der Club von Einzelpersonen aus dem Verein, mit dem Ziel, Einnahmen für Corax zu generieren. Gose war Veranstalter, Initiatoren waren privat, da zu wenig Resonanz bei Corax-Mitgliedern.
– Vorstand bestätigt das

– bei Interesse weitere Gespräch über Club-Konzept in einer extra Sitzung
– Roman: Corax aus meiner Sicht gut in Öffentlichkeit wahrgenommen, Corax-Club als gut wahrgenommen

5) Rechenschaftsbericht des Vorstandes & Entlastung

Vorstandsmitglieder tragen Rechenschaftsbericht vor:
Helen Hahmann (Vorsitzende)
Udo Israel (Stellvertreter)
Philine Lewek (Mitgliederverwaltung)
Katrin Schröder (Beisitzende, Datenschutzbeauftragte)
Stephanie Scholz (Schriftführerin)

Roman übernimmt; Dank von Mitgliedschaft an Vorstand, der ehrenamtlich tätig ist.

Anschließende Fragen von Mitgliedern:
– Wo ist Datenschutz nötig?
z.B. bei Arbeit in Studios Sensibilisierung nötig, persönliche Daten müssen gesichert sein.
erste Ansätze vorhanden. Diskussionen und Ideen nötig.

Was ist der konkrete Grund, dass der Vorstand vorgezogene Neuwahlen angesetzt hat?
– während Diskussion über diese Frage stellt ein Mitglied den Antraf auf „Ende der Debatte“ und Abstimmung über Entlastung des alten Vorstands

Abstimmung:
Ende der Debatte? Mit 3 Enthaltungen, 1 Gegenstimme und 27 Ja-Stimmen angenommen.

Frage zu den Gründen für Austritte aus dem Verein:
– Georg schlägt vor bei Vereinsaustritten nach den Gründen zu fragen. Wird als gute Idee empfunden.

Entlastung des alten Vorstands:
– Vorstand entlastet? 6 Enthaltungen, 1 Gegenstimme, 20 Zustimmungen

6) Neuwahl des Vorstandes

• Udo: stelle mich zur Wahl: für Mitglieder, habe Lust, mir macht´s Spaß
• Ralf schlägt Georg vor, jemand, der Verein und Radio repräsentiert. Macht verschiedene Sendungen, aktiv trotz Ortswechsel, haben uns nicht darüber unterhalten, möchte Danke sagen.
• Georg: problematisch wegen Ort, wenn in Halle, weniger Bedenken, lehne dankend ab.
• Philine: möchte wieder antreten. Nach FSJ Vorstandsarbeit, bin reingewachsen und habe eine gute Vorstellung von Arbeit. Bin in Halle, möchte in Kommunikation treten und Mitglieder repräsentieren.
• Steffi: Ebenfalls zur Wahl stellen. Vorher Projekte bei Corax gemacht. Möchte nicht nur im Betrieb arbeiten, hat Spaß an Vorstandsarbeit und an Projekten aktiv teilgenommen. Bin an Vorstandsarbeit gewachsen. Dank Helen und Udo.
• Philine: möchte gern Helen vorschlagen. Helen: möchte gern weiterarbeiten
• Martin: schlägt Elke vor. Elke: Danke für positiven Blick auf Sache. Denkt nach. Emil schlägt auch Elke vor.
• Daniél wird von Monika vorgeschlagen. Da Beisitzer, Schritt zum Dabeisein nicht groß. D: Vorstandsarbeit bei Corax nicht attraktiv
• Philine schlägt Juliane Victor vor. Unterstützt in vielen Veranstaltungen, ist gut in Halle vernetzt und moderiert schon. Jule: Kann ich mir gut vorstellen.
• Steffi schlägt Christoph vor. Chr. findet Arbeit interessant, bittet sich Bedenkzeit aus.
• Beate wird von Thomas vorgeschlagen. Beate bittet sich Bedenkzeit aus
• Steffi schlägt Mariya vor. Die meldet sich fernmündlich und würde gern kandidieren. Roman weist auch auf ihr „Wahlplakat“ hin, eine mit Beamer an die Wand projizierte Bunt-Photographie.

Nach verschiedenen Vorschlägen, Nominierungen und Ablehnungen und Annahmen derselben stehen folgende Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl:

Udo Israel, Philine Lewek, Stephanie Scholz, Elke Prinz, Helen Hahmann, Mariya Petrova, Juliane Victor , Christoph Carmesin, Beate Pfeiffer

Wahlprozedere:
32 Stimmberechtigte sind anwesend.
Jede/r Stimmberechtigte hat 5 Stimmen für je eine(n) der Kandidat(inn)en.
Die Wahl erfolgt geheim durch Vermerken der Namen auf einem Zettel.
Stimmen-Auszählung erfolgt durch Jan Ermentraut und Monika Heinrich.
Um gewählt zu werden, sind mindestens 16 Stimmen erforderlich.

Dieses Wahl-Prozedere wird mit 2 Enthaltungen und 30 Ja-Stimmen angenommen.

Udo Israel 23 Stimmen
Philine Lewek 23 Stimmen
Helen Hahmann 22 Stimmen
Juliane Victor 20 Stimmen
Christoph Carmesin 17 Stimmen
Stephanie Scholz 14 Stimmen
Elke Prinz 14 Stimmen
Beate Pfeiffer 13 Stimmen
Mariya Petrova 9 Stimmen

Gewählt sind damit Udo, Philine, Helen, Juliane, Christoph. Alle Kandidaten nehmen die Wahl an.

7) Sonstiges

– derzeit keine Umzugsoptionen, wir halten weiter die Augen offen
– Emil: Vorschlag zum Wahlprozedere: Kandidat_innen sollten vorher bekannt sein und Mitglieder sollten auch anders als nur durch persönliche Anwesenheit wählen können.
Mark: Dazu ist Satzungsänderung nötig, in einem Jahr möglich.

Danke an Roman, die Versammlung wird geschlossen unter allgemeiner Zustimmung und in freudiger Erwartung der Weihnachtsfeier in zwei Tagen. 22.50 Uhr

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